Die Bienen sind los

Im Februar hatten wir uns zur gemeinsamen Begrüßung des neuen Jahres mit allen Kindern und ihren Familien im „Dinowald“ versammelt. Der sogenannte „Dinowald“ ist ein verwildertes , privates Grundstück, was uns zur Nutzung zur Verfügung gestellt wurde.  Im Rahmen dieser Feier bearbeiteten die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern vorbereitete Hölzer für das Wildbienenhotel. Es wurde gebohrt, gehämmert und  geschliffen. Mit vereinten Kräften erschufen sie neue „Wohnquartiere“ für Solitärbienen.

Die Coronazeit nutzten die Erzieherinnen, um die „neu entstandene Wohnanlage“ fertig zu stellen. Alle Hölzer wurden nochmals durchgesehen, weil die Bohrungen der Niströhrchen nicht rissig sein dürfen, da sich die Bienen ansonsten beim Einflug in die Röhrchen die Flügel abreißen könnten. Als letztes wurde das Wildbienenhotel komplett mit einem Draht verschlossen, da die Vögel großes Interesse an den Röhrchen haben. Vögel „stehlen“ die Röhrchen gern, denn für sie ist es ein leckerer Imbiss. Sie öffnen die Röhrchen und picken die Bienenlarven heraus und lassen sich diese schmecken.

Die Bienen werden nun im Laufe des Jahres dort ihre Eier in den Röhrchen ablegen. Nachdem sie ca. 80 Eier gelegt haben, sterben sie. Nach einem Jahr werden die Bienen schlüpfen und sich wieder vermehren. Damit beginnt der Zyklus von vorn.

Das Tolle ist, für Kinder sind die Bienen völlig ungefährlich, da sie nicht stechen wie eine Honigbiene oder eine Wespe.
Im Rahmen einer Rallye (ein entwickeltes Spiel für die Kindergartenkinder in der Coronazeit) wurden die Kinder gebeten, am Wildbienenhotel nachzusehen, ob bereits Bienen eingezogen sind.

Wenn die Rallye ausgewertet ist, wissen wir mehr!